Die kompetente Unterstützung für Pflegefachkräfte

So schätzen Sie Schmerzen von Menschen mit Demenz sicherer ein

Was tun, wenn Menschen mit Demenz nicht mehr sagen können, dass sie große Schmerzen haben und wo es weh tut?

Demenz-SchmerzDieses spezielle Problem im Umgang mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind, ist gar nicht selten. Studien haben gezeigt, dass demente Patienten weniger Schmerzmittel erhalten, wenn sie sich nicht mehr richtig mitteilen können.

Für die Pflege und Betreuung von Patienten mit schweren Demenzsymptomen oder fortgeschrittener Alzheimer-Erkrankung sollten Sie daher in der Lage sein, Schmerzen auch indirekt zu erkennen und die Schmerzintensität richtig einzustufen.

Die 1. Voraussetzung: Bei Erkrankten mit Demenz kommt es auf Ihre gute Beobachtungsgabe und Wahrnehmung an. Das gilt natürlich auch für andere, die an der Pflege und Betreuung der Menschen mit Demenz beteiligt sind.

Kennen Sie diese indirekten Zeichen von Schmerz?

Rückschlüsse auf eine erhöhte Schmerzsymptomatik bei Demenzkranken können Sie aus den Veränderungen in ihrem Verhalten ziehen.

Z. B. können Zeichen für vermehrten Schmerz sein:

  • gequälte Laute
  • Stöhnen
  • Weinen oder Schreien
  • unerklärliche Aggressionen
  • verzerrte Mimik
  • Schonhaltungen
  • Unruhe
  • Abwehr bei der Pflege
  • Appetitmangel
  • Schlafstörungen

Achten Sie außerdem auf vegetative Zeichen wie

  • Tachykardie
  • flache Atmung
  • Blässe
  • Schweiß
  • gesteigerter Muskeltonus

So stufen Sie bei Demenzkranken die Schmerzen richtig ein


Im täglichen Umgang mit Demenz können Ihnen die Beurteilungsskalen eine gute Hilfestellung bieten. Sie ermöglichen eine strukturierte Beobachtung.

Bekannt sind z. B. die Beurteilungsskala Dolo-Plus oder die ECPA-Skala. Bei der ECPA-Skala werden 11 Kriterien erfasst, die auf Beobachtungen während und außerhalb der Pflege beruhen.

Zu den Kriterien gehören z. B.

  • verbale Äußerungen von Schmerz,
  • Schonhaltungen,
  • Auswirkungen auf Schlaf,
  • Kommunikationsfähigkeit,
  • Motorik.
Um den Schmerz frühzeitig zu erkennen, sollten Sie diese Skalen regelmäßig anwenden, wenn Sie im Umgang mit den Demenzerkrankten zu der Vermutung gelangen, der Patient könnte an chronischen Schmerzen leiden. Zudem eignen sie sich auch als Verlaufskontrolle nach begonnener Schmerztherapie.

Wie Sie die Situation für Ihre Menschen mit Demenz verbessern und sich selbst mehr schonen

Die Pflege von Menschen mit Demenz ist eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe – physisch und emotional. Achten Sie als professionelle Pflege- oder Pflegefachkraft darauf, dass Sie dabei nicht allein auf sich gestellt sind, und nutzen Sie unseren Praxisratgeber:

Demenz: Pflege & Betreuung ambulant

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Annett Urban + Swen Staack
Annett Urban + Swen Staack, die Chefredakteure von Demenz: Pflege & Betreuung ambulant

Machen Sie das Thema „Schmerzen” zum Teil Ihrer Betreuungsarbeit bei Personen mit schweren Demenzsymptomen.

Machen Sie es sich bei jeder Aufnahme zur Angewohnheit, bei jedem Patienten mit Kommunikationsstörungen eine routinemäßige Schmerzerfassung durchzuführen, um den Status zu ermitteln.



Wann sollten Sie den Arzt informieren?

Der Sinn der Schmerzbeobachtung bei Menschen mit Demenz besteht darin, gegebenenfalls das Leiden medikamentös zu lindern. Dies kann nur der Arzt tun. Für ihn sind allerdings Ihre Beobachtungen sehr wichtig.

Informieren Sie den Arzt,

  • wenn Sie wiederholt indirekte Zeichen beobachtet haben oder
  • wenn Sie anhand einer Beurteilungsskala feststellen, dass ein demenzkranker Patient offenkundig unter Schmerzen leidet.

Anhand Ihrer Schmerz- und Symptomkontrolle sowie der Schmerzermittlung kann sich der Arzt bereits ein gutes Bild über die Schmerzen Ihres Pflegekunden machen und lindernde Maßnahmen einleiten.

Die Schmerzstufen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und wie sie medikamentös zu behandeln sind
Stufe 1: Leichte bis mittelstarke Schmerzen
Hier werden Nicht-Opioide verabreicht, z.B. Ibuprofen®, Paracetamol®, Antidepressiva etc.

Stufe 2: Mittelstarke bis starke Schmerzen
Hier werden schwach wirksame Opioide gegeben, z.B. Tramadol® oder Codein

Stufe 3: Starke und sehr starke Schmerzen
Hier werden stark wirksame Opioide gegeben, z.B. Morphine

Medikamente allein reichen nicht!

Nachdem der Arzt eine medikamentöse Schmerztherapie eingeleitet hat (siehe Übersicht der WHO), müssen Sie anhand der Beurteilungsskala einschätzen, ob Ihr Patient schmerzfrei ist oder ob die Schmerzintensität nachgelassen hat. Stellen Sie fest, dass der Betroffene immer noch unter Schmerzen leidet, sollten Sie den Arzt informieren, damit er die Schmerzbehandlung anpassen kann.

TIPPl

Die ECPA-Skala zur Schmerzerfassung finden Sie in der Juniausgabe 2009 von „Demenz: Pflege & Betreuung ambulant“.

  • Diese Ausgabe liegt für unsere Mitglieder in unserem Internet-Archiv zum Lesen und Herunterladen bereit

  • Als Mitglied können Sie außerdem unseren E-Mail-Support nutzen und in der wöchentlichen Telefon-Sprechstunde Ihre dringendsten Fragen direkt mit unseren Experten besprechen.


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Das sagen

„Kurz und knapp wird unsere gesamte Einrichtung von 'Demenz: Pflege und Betreuung ambulant' in allen Themen rund um Demenz auf dem Laufenden gehalten: Ob im Pflegebereich, bei der Betreuung und Kommunikation oder in allen rechtlichen Fragen, die Infos sind nicht nur topaktuell, sondern liefern uns auch kompetente Unterstützung im täglichen Umgang mit unseren Demenzkranken und ihren Angehörigen.

Petra Wieczorek, Heimleiterin, AWO Seniorenpflegeheime, Suhl/Schönbrunn“

„Demenz: Pflege & Betreuung ambulant“ ist das vielleicht wichtigste Informationsmedium für alle, die mit der Pflege von Menschen mit Demenz professionell zu tun haben.

Die Chefredakteure sind ausgewiesene Fachleute mit langjähriger Erfahrung:

Swen Staack: Diplom-Sozialpädagoge, Mitinhaber der Firma „Soziale Kompetenz, Bergner und Partner“, Mitglied der Deutschen Expertengruppe Dementenbetreuung e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e.V, Geschäftsführer der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V., Lehrauftrag für Soziale Arbeit und Pflege an der Hochschule Hamburg. Swen Staack
Annett Urban: Bis 1997 Organisationsleiterin einer der größten Pflegedienste in Schleswig-Holstein, seit 1998 selbständig mit einer Dienstleistungsfirma für Senioren, seit 1999 zugleich Chefredakteurin von „pdl.konkret ambulant“. Autorin von Handbüchern und Broschüren für ambulante Pflegedienste. Annett Urban

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